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Externe Evaluation

Nach einer Pilotphase beginnend mit dem Schuljahr 2003/04 wurde die externe Evaluation von Schulen in Bayern zum Schuljahr 2005/06 als wichtige Maßnahme zur Qualitätssicherung und -entwicklung flächendeckend eingeführt. Durch die Aufnahme in das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen am 1. August 2008 ist sie für staatliche Schulen verbindlich vorgeschrieben (vgl. BayEUG Art. 113c). Schulen in kommunaler und privater Trägerschaft wird sie empfohlen.

Im Schuljahr 2018/2019 wurde die externe Evaluation ausgesetzt und hinsichtlich nachfolgender Aspekte überarbeitet:

  • Aktualisierung des Bayerischen Qualitätstableaus und stärkere Berücksichtigung bildungspolitisch relevanter Themen (Digitalisierung, Heterogenität, Ganztag);
  • Stärkerer Fokus auf Schul- und Unterrichtsentwicklung;
  • Erhöhung des schulpraktischen Nutzens, u.a. durch verbesserten Schulartbezug und stärkere Einbindung der Schulen in den Evaluationsprozess;
  • Verschlankung des Verfahrens, z. B. durch Wegfall des Schulportfolios;
  • Bessere Unterstützung der Schulen im Anschluss an die Evaluation.

Mit der Wiederaufnahme der externen Evaluation im Schuljahr 2019/20 wird dieses neue Konzept derzeit durch die Qualitätsagentur pilotiert.